Sie sind schleimig, glitschig und außerordentlich gefährlich. Das könnte sich auf so einige Tierarten beziehen, doch wir meinen die tödlichste Spezies der Welt- Schlangen. Stellen Sie sich vor es gibt 3000 Arten von Schlangen auf der Welt, doch nur 400 davon sind besonders giftig und von diesen wiederum sind es einige wenige, die extrem tödlich für Menschen sind. Wenn Sie nicht gerade Steve Irwin sind, werden Sie wohl kaum eine Ahnung haben, welche dieser Schlangen tödlich sind. Deshalb haben wir für Sie eine solche Liste erstellt. Doch seien sie darauf gefasst, dass es Ihnen einen eiskalten Schauer über den Rücken jagen wird.
Königskobra
In ganz Asien und dem indischen Urwald ist die Königskobra heimisch- die längste, giftigste Schlange der Welt. Sie wird bis zu 6 Meter lang und gehört damit eigentlich nicht mehr zu der Familien der echten Kobras. Tatsächlich, lässt sie sich in verschiedene Unterfamilien aufteilen. Macht es das weniger unheimlich? Eher nicht! Vielleicht ist das etwas beruhigender: Königskobras sind sind grundsätzlich für Menschen nicht tödlich, da sie vorwiegend Echsen, Nagetiere oder andere Schlangen jagen. Doch dieses Reptil verfügt über so viel Nervengift, dass es innerhalb von wenigen Stunden einen Elefanten lähmen oder gar töten könnte. Wenn ein Mensch von einer Königskobra gebissen wird liegt die Überlebenschance bei 40%.

Konigskobra
Gemeine Sandrasselotter
Eine gute Krankenversicherung wird Ihnen beim Biss einer gemeinen Sandrasselotter kaum helfen. Diese Otter, die in Asien, vor allem in China und Indien beheimatet ist, ist nachtaktiv und schnell wie der Blitz. Wenn Sie gebissen werden, werden Sie es sofort spüren. Der Biss wird anschwellen und Sie werden aus dem Mund bluten, da das Gift den Blutdruck absinken lässt und den Herzschlag verlangsamt. Klingt nach Tortur oder? Das ist noch nicht alles. Ohne Behandlung könnten Sie innerhalb eines einzigen Tages sterben oder zweiwöchige Höllenqualen ausstehen. Warum die Krankenversicherung das nicht deckt, ist uns ein Rätsel.

Gemeine Sandrasselotter
Schwarze Mamba
Unzählige Tode in Afrika gehen auf die Kappe der schwarzen Mamba. Sie ist bekannt für ihre extrem hohe Giftigkeit und kann bis zu 12 Mal hintereinander zubeißen. Außerdem steckt in jedem Biss eine unglaubliche Menge an tödlichem Nervengift. Geht es noch schlimmer? Die schwarze Mamba kann mit einem einzigen Biss so viel Gift in ihr Opfer pumpen, dass ein Mensch 25 Mal hintereinander daran sterben könnte. Wenn nicht schnellstmöglich eine Behandlung eingeleitet wird, ist der Biss fast 100% tödlich und der Tod tritt nach nur 15 Minuten ein.

Schwarze Mamba
Afrikanische Baumschlange
Auf die Afrikanische Baumschlange gehen vor allem in Südafrika und der Sub Sahara unzählige Tode zurück. Sie ist nicht nur schnell, sondern kann auch auf Bäume klettern und verfügt über verschiedene Arten von Gift. Bei einem Biss, kann sie ihren Kiefer bis zu 170 Grad öffnen. Wichtig zu wissen ist, dass die Auswirkungen des Bisses nicht sofort spürbar sind, es kann einige Stunden dauern, bis Anzeichen auftreten. Deshalb sollte die Baumschlange nicht unterschätzt werden. Es muss schnellstmöglich Hilfe aufgesucht werden um sich das Gegengift verabreichen zu lassen.

Afrikanische Baumschlange
Schwarze Tigerotter
Die schwarze Tigerotter wirkt bedrohlich und verfügt über eine große Menge an tödlichem Gift. Das ist besonders beunruhigend, wenn man bedenkt dass ein Mensch innerhalb einer halben Stunde an einem Biss sterben kann. Normalerweise dauert es jedoch zischen 6 und 24 Stunden bis der Biss tödlich endet. Symptome sind unter anderem Taubheit, Hitzegefühl und Kribbeln. Auch wenn die meisten Tigerottern Angst vor Menschen haben, können sie bei Bedrohung oder Reizung aggressiv reagieren und zubeißen.

Schwarze Tigerotter
Inlandtaipan
Wenn die Rede von der Schlange mit dem tödlichsten Gift ist, steht der Inlandtaipan ganz oben auf der Liste. Die Mischung aus Taipoxin und Neurotoxin führt zu Blutungen, Atemnot, Lähmung und Muskelschaden. Diese Schlange ist vor allem im australischen Inland ansässig und ist grundsätzlich scheu, zurückgezogen und neigt eher zur Flucht als zur Attacke. Wenn sie jedoch attackiert, tritt ohne sofortige Behandlung innerhalb von 30-45 Minuten der Tod ein.

Inlandtaipan
Östliche Braunschlange
Nur ein Bruchteil des Gifts der östlichen Braunschlange hat die Kraft einen ausgewachsenen Menschen zu töten. Es ist die zweitgiftigste Landschlange der Welt. Sie ist heimisch in Australien, Papua-Neuguinea und Indonesien und ist höchst aggressiv und verantwortlich für 60% aller tödlichen Schlangenbisse in Australien.

Ostliche Braunschlange
Insel-Lanzenotter
Die Insel-Lanzenotter, oder auch Bothrops insularis genannt, ist vor allem im tropischen Tiefland Südamerikas anzutreffen. Sie gehört zur Familie der Vipern, ist nachtaktiv und leicht reizbar. Sie kann jedoch auch tagsüber auf die Jagd gehen, auf Bäume klettern und schwimmen. Ihr Gift ist, wie das der anderen Schlangen auf dieser Liste, tödlich und wirkt äußerst schnell. Selbst mit Behandlung führt ihr Gift zu vorübergehendem oder dauerhaftem Gedächtnisverlust. Vielleicht sollte ich meine Versicherung doch nochmal überdenken.

Insel Lanzenotter
Diamant-Klapperschlange
National Geographic bezeichnet sie als die größte, giftigste Schlange Nordamerikas. Einige von ihnen werden bis zu 2,5 Meter lang und bis zu 4,5 Kg schwer. Solange sie sich nicht bedroht fühlt, stellt sie keine Gefahr für Menschen dar. Sie beißt grundsätzlich nur zu, wenn sie gereizt wird oder man versucht wird einzufangen. Die Diamant-Klapperschlange gibt jedoch ein Warnzeichen, indem sie mit ihrem Schwanz wackelt, denn dieser dient nicht nur zu Anschauungszwecken.

Diamant Klapperschlange
Texas-Klapperschlange
Sie ist vor allem im Südwesten der USA beheimatet. Der Texas-Klapperschlange sind nicht nur die Mehrzahl an Einrichtungen für Schlangenbisse in Nord Mexiko zu verdanken, sondern auch der Großteil an Schlangenbissen in den USA. Nein danke!

Texas Klapperschlange
Philippinische Kobra
Sie ist die giftigste und tödlichste Kobra Spezies von allen und kann ihr Gift bis zu 3 Meter weit speien. Da fällt uns glatt die Kinnlade runter. Ihr Gift wirkt sich unmittelbar auf das Nervensystem aus greift binnen Minuten auch das Herz-Kreislauf- und Atmungssystem an. Kann irgendjemand erklären warum das kein Fall für die Versicherung ist?

Philippinische Kobra
Puffotter
Die Puffotter, auch unter dem Namen Bitis arietans bekannt, ist schreckenerregend! Denn auf sie gehen die meisten Todesfälle aller afrikanischen Schlangen zurück. Sie ist in der afrikanischen Savanne und dem Grünland zu Hause. Durch ihre langen Zähne produziert sie besonders große Mengen an Gift und ist dadurch höchstgefährlich.

Puffotter
Brillenschlange
Sie sind besonders beeindruckend und werden daher oft bei Schlangenbeschwörungen eingesetzt. Sie ist die aktivste beißende Schlange in ganz Indien. Ein Biss führt zu Lähmung, Atemversagen oder einem Herzinfarkt. All das kann innerhalb von 15 Minuten bis 2 Stunden nach einem Biss auftreten.

Brillenschlange
Kettenviper
Sie ist hauptsächlich in Südostasien ansässig und eine der giftigsten Schlangen überhaupt. Das ist vor allem auf die Tatsache zurückzuführen, dass sie oft in besiedelten Gebieten anzutreffen ist und äußerst aggressiv reagiert. Studien haben sogar gezeigt, dass ihr Zischen das Lauteste unter allen Schlangen ist.

Kettenviper
Indischer Krait
Er ist einer der tödlichsten Schlangen weltweit. Der indische Krait wird zwischen 1-1,5 Meter lang, hat einen flachen Kopf und dafür kaum Hals. Falls Sie tagsüber einen Krait antreffen sollten, wird er sich sehr wahrscheinlich verstecken und bei Entdeckung langsam reagieren. Falls Sie jedoch nachts auf einen Krait stoßen, wird er bei Reizung umgehen zubeißen. Es wird noch besser. Falls nicht umgehend eine Behandlung eingeleitet wird, treten bei einem Biss Muskelschädigung, Lähmung und Gehirnschäden ein.

Indischer Krait
Terciopelo-Lanzenotter
Die Terciopelo-Lanzenotter, die hauptsächlich in den neotropischen Regenwäldern Mittelamerikas anzutreffen ist, wird bis zu 2,5 Meter groß und 10cm breit. Diesen glitschigen Kreaturen verdankt Mittelamerika die meisten Schlangenbisse. Ihr Gift enthält Hämotoxin welches, falls nicht behandelt, zum Tod führt. Vielleicht sollten Sie Ihre Krankenversicherung doch noch einmal aufstocken?

Terciopelo Lanzenotter
Vielgebänderter Krait
Der Vielgebänderter Krait, oder auch Chinesischer Krait oder Vielbindenbungar genannt, lebt in Zentral und Südchina, sowie Südostasien und ist höchstgefährlich. Wenn Bisse nicht umgehend behandelt werden, liegt die Sterberate zwischen 25 und 100%. Nicht besonders erbaulich.

Vielgebanderter Krait
Blaue Bauchdrüsenotter
Südostasien ist die Heimat der Blauen Bauchdrüsenotter, oder auch Blaue Korallenschlange genannt. Und glauben Sie mir, dieser Otter möchten Sie lieber nicht begegnen. Warum? Sie produziert ein Gift, welches 16 Mal giftiger ist als das der Cobra.

Blaue Bauchdrusenotter
Todesotter
In Australien, Neuguinea und einigen kleinen Inseln finden Sie die Todesotter, eine der giftigsten Schlangen der Welt. Falls nicht behandelt, tritt nach 24 bis 48 Stunden nach dem Biss der Tod ein. Zum Glück gibt es jedoch ein Gegengift. Wissenswert ist außerdem, dass sie unter allen Schlangen diejenige ist, die am schnellsten angreift.

Todesotter
Gewöhnliche Mamba
Gewöhnliche Mamba klingt irgendwie langweilig und deshalb gibt es gleich 3 verschiedene Arten davon- die Grüne Mamba, Jameson Mamba und die Schwarze Mamba. Sie sind sehr aggressiv, giftig und unberechenbar. Sie leben auf Bäumen, sind blitzschnell und wendig. Ihr Gift ist schnellwirkend und die enthaltenen Endotoxine schädigen das Zentrale Nervensystem und führen zu Neurotixizität.

Gewohnliche Mamba
Schwarzweiße Hutschlange
Die Schwarzweiße Hutschlange oder auch Weißlippenkobra oder Waldkobra genannt ist auf dem afrikanischen Kontinent beheimatet und ist mit 3 Metern Länge, die längste echte Kobra der Welt. Jetzt kommen wir uns ganz schön klein vor.

Schwarzweie Hutschlange
Jararaca-Lanzenotter
Die Jararaca-Lanzenotter ist unumstritten die bekannteste giftigste Schlange in den stark bevölkerten Regionen Südostbrasiliens. Zwischen 1902 und 1945 war sie für ca. 52% (3446 Fälle) allenr Schlangenbissen verantwortlich. Die Sterberate liegt bei 0,7% (25 Tote). Von ihrem Gift müssen wir gar nicht erst sprechen..

Jararaca Lanzenotter
Südamerikanischer Buschmeister
Darf ich vorstellen- der Südamerikanische Buschmeister- die längste und giftigste Schlange der westlichen Hemisphäre. Sie ist vor allem in Südamerika, genauer gesagt den Äquatorialwäldern östlich der Anden, beheimatet. Sie ist nicht nur lang, sondern auch schnell und aggressiv.

Sudamerikanischer Buschmeister
Kapkobra
Sie ist die tödlichste Schlange Afrikas aus zwei Gründen: Zum einen aufgrund ihres tödlichen Gifts und zum anderen, da sie vor oder in Häusern lebt. Bei einem Biss tritt der Tod innerhalb von 1 bis 10 Stunden ein.

Kapkobra
Chinesische Nasenotter
Nach Angaben der Streitkräfte für Schädlingsbekämpfung verursacht das Gift Hämotoxin der Nasenotter starke Blutungen. Die Symptome eines Bisses sind nicht nur schmerzhaft sondern auch tödlich. Während die Vergiftungsrate bei Nichtbehandlung bei 80% liegt, ist die Sterberate zwischen 1 und 10%.

Chinesische Nasenotter
Afrikanische Speikobra
Mit so einem Namen schafft sie es ganz klar auf unsere Liste. Diese Kobra ist in der Subsahara zu Hause und verfügt über ein starkes Gift, welches ernste Schäden an der Haut anrichten kann.

Afrikanische Speikobra
Östliche Gabunviper
Gabunviper leben in den Regenwäldern und Savannen der Subsahara. Ähnlich wie der Rest der Viper Familie ist auch sie extrem tödlich. Doch sie ist außerdem die Größte ihrer Familie, die schwerste Viper der Welt und hat mit einer Länge von bis zu 5cm auch die längsten Zähne. Nicht zu vergessen: ihr Gift ist das Giftigste aller Schlangen.

Ostliche Braunschlange
Pseudonaja affinis
Die Pseudonaja affinis gehört zur Familie der Braunschlangen und ist in Australien zu Hause. Ihr Gift enthält vor allem gerinnungshemmende und neurotoxische Bestandteile und ist extrem wirksam. Wir gehen ihr lieber aus dem Weg.

Pseudonaja Affinis
Belchers Seeschlange
Auch wenn sie durch ihren schmalen Körperbau und ihre kurze Länge harmlos wirken, sind sie die tödlichsten Kreaturen der Welt. Ihr Gift hat eine unglaubliche Stärke, bereits 1mg ist ausreichend um tausende Menschen zu töten.

Belchers Seeschlange
Anakonda
Anakondas sind zwar nicht giftig, aber dafür ausgesprochen lang und können einen Menschen vollständig verschlingen. Die Anakonda verschlingt ihre Opfer bis zur Hälfte um anschließend den Rest zu zerquetschen oder ersticken. Anschließend verschlingt sie ihr Opfer komplett.

Anakonda
Wüsten-Hornviper
Die Wüsten-Hornviper ist besonders unheimlich, denn sie bewegt sich seitlich! Sie ist im Nahen Osten und Nordafrika heimisch und sehr giftig. Wir halten lieber Abstand.

Wusten Hornviper
Rotbäuchige Schwarzotter
Diese Schlange ist in Australien beheimatet und giftig. Sie produziert verschiedene Arten Gift, unter anderem Mykotoxin und hat hämolytische und zytotoxische Eigenschaften, was die Zellmembran zerstört. Ihr Bisse sind zwar nicht lebensbedrohlich, aber dennoch sollte schleunigst ein Arzt aufgesucht werden.

Rotbauchige Schwarzotter
Tigernatter
Die Tigernatter ist in Ost- und Südostasien zu Hause und wird zwischen 60cm und 1m lang. Die Behandlung nach einem Biss wird übrigens nicht von der Krankenkasse übernommen.

Tigernatter
Erdviper
Sie sind besonders gruselig, denn sie lieben es sich zu verstecken, besonders in der Nähe von Spielplätzen. Hinzu kommt, dass ihr Gift tiefer in den Körper eindringt als das jeder anderen Schlange. Besser Sie rufen jetzt gleich die Krankenversicherung an!

Erdviper
Küstentaipan
Der Küstentaipan gehört der Elapidae Familie an und ist nicht nur lang, sondern auch extrem giftig. Er lebt hauptsächlich an den Küsten Nord- und Ostaustraliens und Neuguinea. Toxikologisches Untersuchungen zufolge, ist dieser Taiwan die 6. giftigste Landschlange der Welt. Ziemlich entmutigend.

Kustentaipan
Westliche Braunschlange
Sie wird auch Pseudonaja nuchalis genannt und ist in Westaustralien beheimatet. Sie ist hochgiftig und nach einem Biss treten Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Bauchschmerzen auf und es kommt zu Blutgerinnungsstörungen und Nierenschädigung. Normalerweise wird dies von der Krankenkasse abgedeckt.

Westliche Braunschlange
Nashornviper
Die Nashornviper ist auch unter dem Namen Bitis nasicornis bekannt und gehört zu den langen Vipern. Sie bewegen sich langsam, attackieren jedoch blitzschnell. Ihr Zischen klingt wie ein Schrei- für uns ein Grund mehr keine Schlangenliebhaber zu werden.

Nashornviper
Mittelasiatische Kobra
Diese Kobra ist in Zentralasien, darunter Afghanistan, Indien und dem Iran beheimatet. Die Naja oxiana besitzt ein äußerst potentes Toxingemisch und ihr Biss ist für den Menschen tödlich. Unter allen Kobras ist sie die Giftigste.

Mittelasiatische Kobra
Amerikanische Lanzenotter
Sie wird auch Alcatrazes Lanzenotter genannt, hat aber nichts mit dem Gefängnis tun. Die Amerikanische Lanzenotter ist vor allem an den Küsten Brasiliens zu Hause und vom Aussterben bedroht. Ob das gut ist oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

Amerikanische Lanzenotter
Schnabelköpfige Seeschlange
Die Schnabelköpfige Seeschlange ist unter anderem in den Gewässern Nordaustraliens, Neuguineas, Indiens und Malaysias heimisch. Im Gegensatz zu anderen Seeschlangen ist sie sehr aggressiv und attackiert Taucher und Schwimmer ohne ersichtlichen Grund. Auf ihre Kappe gehen die meisten Bisse von Seeschlangen.

Schnabelkopfige Seeschlange
Schwarze Wüstenkobra
Diese Kobra versetzt die Bewohner des Sinai seit tausenden von Jahren in Angst und Schrecken. Sie wird zwischen 90cm und 1,20m groß und versteckt sich gerne im Sand oder unter Felsen. Sie kommt zwar nur selten mit Menschen in Kontakt, doch wenn sie sich bedroht fühlt, stößt sie ein lautes Zischen aus, gefolgt von mehreren Bissen.

Schwarze Wustenkobra
Halbgebänderter Plattschwanz
Wie die meisten Menschen, liebt auch der Halbgebänderter Plattschwanz warme Gewässer. Wenn sie im westlichen Pazifik schwimmen gehen, haben Sie gute Chancen ihn zu sehen. Grundsätzlich attackiert er Menschen nicht, doch wenn er das tut, stehen die Chancen schlecht, denn der Plattschwanz ist eine der giftigsten Seeschlangen die es gibt.

Halbgebanderter Plattschwanz
Schauer-Klapperschlange
Nicht nur ihr Name lässt uns erschaudern. Sie ist die einzige ihrer Art, deren Verbreitungsgebiet in Südamerika liegt, insbesondere in Argentinien. Sie wird bis zu 25 Jahre alt und besitzt besonders große Giftdrüsen und kann damit große Mengen Gift abgeben.

Schauer Klapperschlange
Darevski Kreuzotter
Sie besitzt ein breites Zickzackband und klappbare Zähne über die sie ihr Gift direkt in die Beute injiziert. Das Gift liegt in den Drüsen direkt neben ihren Augen. Kein Wunder, dass ihre Augen so schlecht sind!

Darevski Kreuzotter
Dubois’ Seeschlange
Meine Mutter hat mir beigebracht nie zu tief ins Meer zu gehen, denn dort sind all die gruseligen gefährlichen Tiere- oder nicht? Die Dubois’ Seeschlange hält sich lieber in flachen Gewässern auf zwischen der Abenddämmerung und dem Morgengrauen. Falls Sie vorhaben nach Papua Neuguinea zu reisen, sollten Sie besser planen, wann Sie schwimmen gehen.

Dubois Seeschlange
Siamesische Speikobra
Eine Schlange. Eine speiende Schlange. Eine speiende Giftschlange. Viel unheimlicher kann es kaum werden. Sie ist zwar eher zierlich gebaut im Vergleich zu anderen Mitgliedern ihrer Familie, doch nicht zahmer. Sie kann ihr Gift nicht nur auf eine Entfernung von 2-3 Meter speien, sondern es ihrer Beute auch direkt injizieren.

Siamesische Speikobra
Malayische Mokassinotter
Sie ist eine der kühnsten ihrer Art. Sie lebt in Südostasien und ist für ihr äußerst aggressives Verhalten bekannt. Mehr als 700 Attacken jährlich, von denen einige tödlich enden, hat sie zu verantworten. Ungewöhnlich ist, dass die Mokassinotter nach einer Attacke das Gebiet stundenlang nicht verlässt.

Malayische Mokassinotter
Mojave-Klapperschlange
Mexiko beheimatet eine der giftigsten Schlangen der Welt, die Mojave-Klapperschlange. Sie ist Menschen gegenüber sehr aggressiv und wenn sie zubeißt und keine unmittelbare Behandlung erfolgt, stirbt ein Menschen innerhalb einer Stunde. Die World Wildlife Stiftung stuft sie als nicht vom Aussterben bedroht ein. Ist das eine gute Nachricht?

Mojave Klapperschlange
Mozambik-Speikobra
Die Mozambik-Speikobra gilt als eine der gefährlichsten afrikanischen Schlangen und ist leicht reizbar und nervös. Wenn sie sich in einem eingegrenzten Gebiet befindet, bevorzugt sie es zuzubeißen, in einem offenen Gebiet jedoch, kann sie aus einer Entfernung von 2-3 Metern ihr Opfer gezielt anspeien.

Mozambik Speikobra
Naja Katiensis
„Wir werden eine tolle Zeit haben auf der Safari“, haben sie gesagt. „Wir werden wunderschöne Tiere sehen“, sagten sie uns. Sie haben allerdings nicht erwähnt, dass es da auch giftige Schlangen gibt, die sich in hohen Gräsern und hinter Büschen verstecken. Selbst die beste Krankenversicherung wird uns bei einem Biss einer Naja Katiensis wohl nicht besonders hilfreich sein.

Naja Katiensis
Gehörnte Seeschlange
Hier kommt etwas zur Beruhigung -auch wenn diese wohl nicht länger als bis zum Ende dieser Seite anhalten wird. Die Gehörnte Seeschlange ist zwar aufgrund ihres starken Giftapparates eine der tödlichsten Schlangen der Welt, doch es gibt keinerlei Aufzeichnungen über Angriffe auf Menschen. Sie lebt eher zurückgezogen und ernährt sich von Fischen, die auf dem Meeresboden herum schwimmen.

Gehornte Seeschlange
Rinhgalskobra
Sie ist zwar sehr gefährlich, zieht es jedoch vor sich tot zu stellen um sich vor Angriffen zu schützen. Hierzu dreht sie sich auf den Rücken und öffnet ihren Mund weit. Doch man sollte es lieber nicht darauf ankommen lassen, denn sie zielt das Gesicht genau an und um ihr Gift darauf zu speien.

Rinhgalskobra
Samar-Kobra
Nicht nur Franzosen haben eine Schwäche für Frösche, auch die Samar-Kobra verspeist sie für ihr Leben gern. Da sie vor allem in Reisfelder in Südostasien lebt, gibt es viele Begegnungen mit Menschen. Die meisten davon haben kein Happyend. Ihr Gift kann Menschen dauerhaft lähmen und das Nervensystem schädigen.

Samar Kobra
Rote-Speikobra
Sie mag nicht nur Menschen, kleine Vögel und andere Reptilien, sondern auch ihre Artgenossen. Ältere Schlangen sind eher nachtaktiv, während die Jungen sich auch tagsüber zeigen. Genau dieses Ungleichgewicht führt dazu, dass die Rote-Speikobra auch Artgenossen verspeist.

Rote Speikobra
Tigerklapperschlange
Die Tigerklapperschlange ist perfekt getarnt und stellt dadurch für ihre Opfer eine besonders große Gefahr dar. Hinzu kommt, dass sie sich nicht nur im Wasser, sondern auch zu Land aufhält. Es ist zwar eher unwahrscheinlich, dass sie Menschen angreift, doch wenn sie es doch tut, gnade Ihnen Gott.

Tigerklapperschlange
Gebänderte Wasserkobra
Nicht gerade der beste Partner um schwimmen zu gehen. Doch es gibt einen Grund zum Durchatmen- die Wasserkobra vermeidet Kontakt zu Menschen und zieht sich lieber zurück. Im Gegensatz zu anderen Schlangen, geht sie tagsüber auf die Jagd.

Gebanderte Wasserkobra
Plättchen-Seeschlange
Während ein Mensch nur 3 Tage ohne Wasser auskommt, kann die Plättchen-Seeschlange bis zu 7 Monate ohne einen einzigen Schluck Wasser überleben. Klingt nicht sonderlich bedrohlich oder? Ohne Hilfe kann ein Mensch innerhalb einer Stunde an dem Biss dieser Schlange sterben. Doch es gibt gute Nachrichten: es gibt ein Gegengift.

PlattchenSeeschlange
Javanische Warzenschlange
Nicht gerade der schönste Name für eine Schlange und besonders ansehnlich ist sie auch nicht. Doch wir können beruhigt sein, denn diese Schlange stellt kaum eine Bedrohung für Menschen dar. Fische sehen das wahrscheinlich ein bisschen anders, denn diese Warzenschlange kann bis zu 40 Minuten unter Wasser bleiben und jagt Fische, indem sie sie auf den Meeresboden drückt.

Javanische Warzenschlange
Waglers Lanzenotter
Sie gilt als gefährlich und unberechenbar. Wissenschaftler bezeichnen sie als Wasser liebend und langsam. Doch langsam ist sie lediglich wenn sie entspannt ist, wird sie gereizt greift sie in Sekundenschnelle an. Schon einige Biologen sind ihr zum Opfer gefallen, als sie versucht haben mehr über sie zu erfahren.

Waglers Lanzenotter
Königspython
Die Königspython ist in den afrikanischen Tropen zu Hause und ernährt sich hauptsächlich von kleinen Säugetieren und Vögeln. Sie ist zwar nicht giftig oder für erwachsene Menschen gefährlich, für ein Kleinkind kann sie jedoch zur Gefahr werden. Auch bei einem Erwachsenen verursacht ihr Biss große Schmerzen und wird eine ordentliche Narbe hinterlassen.

Konigspython
Dunkle Tigerpython
Sie kann bis zu 20 Jahre alt und 2 Meter lang werden! Was noch beunruhigender ist, ist die Tatsache, dass sie nicht nur in die Länge wächst, sondern auch in die Breite. Sie ist zwar grundsätzlich ruhig und zahm, doch es gibt Fälle, in denen sie Menschen bei lebendigem Leib erstickt hat.

Dunkle Tigerpython
Netzpython
Sie ist nicht nur die längste Schlange der Welt, sondern auch das längste Reptil der Welt. Wie die meisten Würgeschlangen, stellen sie kaum eine Bedrohung für den Menschen dar, es gibt jedoch Fälle in denen Menschen angegriffen wurden. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es keinen Zusammenhang bei Angriffen in Freiheit oder Gefangenschaft gibt. In Indonesien wurde ein 14 Jährigem von einer Netzpython angegriffen und verschlungen.

Netzpython